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Filmfestival Braunschweig ehrt Sebastian Koch

Quelle: blickpunktfilm.de, Autor: Jochen Müller

"Die Europa", der mit 20.000 Euro dotierte Preis zur Würdigung eines europäischen Schauspielers für sein Lebenswerk, den das Braunschweig International Film Festival zusammen mit dem Hauptsponsor Volkswagen Financial Services vergibt, geht in diesem Jahr an Sebastian Koch. Wie das Festival, das von 1. bis 7. November in hybrider Form stattfindet, mitteilt, wird Koch diesen Preis am 6. November im Großen Haus des Staatstheaters Braunschweig persönlich entgegen nehmen und freut sich schon auf den Besuch auf dem Festival, denn "Das Kino ist nach wie vor eine der wichtigsten Stätten zum Träumen und zum Nachdenken." Am 5. November wird Koch bereits für eine musikalische Lesung mit dem irisch-deutschen Geiger Daniel Hope mit dem Titel "Paradies" in Braunschweig zu Gast sein. Über den Abend sagt Sebastian Koch: ""Wir haben die archaischste Form aller Formen gewählt: Zwei Spots, zwei Männer - einer mit Stimme, der andere mit einer Geige, sonst nichts. Die Texte und die Musik sind miteinander verwoben, leiten ineinander über und es entsteht eine wundervolle Geschichte über diese, unsere Welt und den Kreaturen, die in ihr Leben und Sterben."

Eröffnet wird das Braunschweig International Film Festival am 1. November traditionell mit einem Filmkonzert. Gezeigt wird die 4K-restaurierte Fassung des Klassikers aus dem Jahr 1920, "Der Golem, wie er in die Welt kam". Hans Landsbergers Premierenmusik, die lange Zeit als verschollen galt, wird dabei vom Staatsorchester Braunschweig erstmals seit mehr als 90 Jahren in großer symphonischer Besetzung aufgeführt.

Insgesamt werden beim Braunschweig International Film Festival, das erstmals von der aus Karina Gauerhof und Anke Hagenbüchner bestehenden Doppelspitze geleitet wird, 228 Kurz- und Langfilme zu sehen sein, darunter neun Welt- und 42 Deutschlandpremieren. Mehr als die Hälfte der Film - 116 - stammen von Filmemacherinnen. Dazu erklärt Karina Gauerhof: "Nicht nur unser wichtiger Jurypreis 'Die Tilda' für den besten Film einer Regisseurin macht es deutlich: auch mit Blick auf die Filme selbst zeigt sich, dass die damit verbundene inhaltliche Auseinandersetzung in einen stärkeren Fokus rückt." Mit Filmen wie "Monobloc", "Glory to the Queen" und "Writing with Fire" bekäme auch der Dokumentarschwerpunkt insgesamt mehr Gewicht, so Gauerhof, die in der Festivalleitung für das Programmmanagement verantwortlich ist.

Weitere Informationen zum Braunschweig International Film Festival unter www.filmfest-braunschweig.de.


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